Sollte man Hunde baden?

Posted Dezember 7th, 2013 by admin

Ob man Hunde baden sollte oder nicht ist immer mal wieder ein Streitpunkt zwischen „Hundeleuten“. Die Hundebadenden argumentieren, dass der Hund ja schließlich mit in der Wohnung bzw. dem Haus wohnt und daher auch gelegentlich gewaschen werden müsse. Dann gibt es noch die Hundehalter, die ihren Hund sogar regelmäßig zum Hundefriseur schicken, wo er gebadet und getrimmt wird. Bei einigen Rassen ist das Fell kürzen sogar notwendig, da es sonst ins Uferlose wächst. Als Beispiel sei hier nur der Pudel genannt. Das Fell eines Pudels wächst immer weiter. Dafür haaren diese Hunde nicht. Nun gut, mir stellt sich halt nur die Frage, warum der Hund dafür ein Bad benötigt.

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Das andere „Lager“ der Hundehalter sagt sich (m.M. zu Recht) „warum sollte man einen Hund denn baden? Wölfe nehmen schließlich auch kein regelmäßiges Schaumbad“. Wie ihr nun vermutet bin ich ein Gegner der ständigen Hundebaderei. Meine Hunde wurden so gut wie nie gewaschen, geduscht oder gebadet. Ganz am Anfang meiner „Hundekarriere“ gab es bei Bedarf mal ein Flohbad (damals gab es noch keine praktischen Spot-On-Präparate). Aber diese Art des Bades war halt mal notwendig. Später, bei meiner Dogge Mausi, hätte wahrscheinlich ich in der Wanne gelegen, ehe ich sie dort hinein buxiert hätte. Doggen sind oft sehr wasserscheu. Bei ihr habe ich das so gelöst, dass wenn sie sich mal in irgendeinem Mist gewälzt hat, ich ihr diese Stellen mit einem seifigen Waschlappen abwusch.

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So, jetzt denkt ihr vielleicht, was hat denn das alles jetzt mit Straßenhund Lilly zu tun? Dazu komme ich jetzt. Denn 2012, im September, hat sich meine kleine Hündin volle Kanne in Wildschweinkot gewälzt^^ Nun ist dieses Hündchen ja recht klein und daher war der ganze Hundekörper voll mit Stinkezeug. Als sich meine Dogge wälzte, hatte sie höchstens mal etwas am Hals oder an der Wange. Das ging ja noch. Aber mein kleiner Mopsmix musste sich natürlich von oben bis unten damit beschmieren.

Was nun? Mit einem kleinen Lappen konnte ich da nicht kommen. Also musste ich mein Hundilein tatsächlich in die Wanne stellen, abduschen, abseifen und wieder abduschen. Und das, wo wir uns gerade mal 7 Monate kannte. Naja gut, wir waren ja inzwischen schon ganz gut „eingespielt“. Aber trotzdem fand ich es furchtbar. Und nicht nur ich. Meine Hündin fand es richtig schrecklich. Sie hatte Angst, zappelte wie ein Aal und versuchte immer wieder aus der Badewanne zu klettern. Ich hatte zwar extra eine Gummimatte auf den Wannenboden gelegt (so eine Antirutschmatte). Aber das machte keinen Unterschied.


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Das kleine Hundchen tat mir so leid. Sie hielt zwischendurch mal etwas still, aber dann zitterte sie vor Angst. Ich war froh als die Prozedur überstanden war. Als ich meine Hündin endlich aus der Badewanne hob und sie auf ein Badelaken stellte, war sie wieder „die Alte“. Abtrocknen findet das Hundilein super toll. Dann konnte ich die Hundebaderei wenigstens mit etwas Positiven beenden^^ Gut, in diesem Fall war das Baden des Hundes wirklich nicht zu umgehen. Aber ich bin froh, dass ich Lilly nicht öfter baden muss. Ist ja eigtl. nicht nötig. Sand kann man aus dem Fell bürsten. Wenn draußen Sauwetter ist wird der Hund ordentlich abgetrocknet. Bei Bedarf werden nur die Pfötchen mit einem nassen Lappen „nachbearbeitet“. Reicht doch! Aber nun gut, Jedem das Seine…

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